Aufbruch in die Freiheit

Ich bin am Sonntag per Zufall auf einen älteren Artikel aus dem Happinez Magazin gestoßen, den ich in einem Buch aufbewahrt hatte. Er handelt eben vom Aufbruch in die Freiheit und es wird die Essenz der Arbeit der wundervollen Familientherapeutin Virginia Satir geschrieben. Ich möchte insbesondere auf einen Abschnitt darin eingehen, der mich total tief berührt hat:

“Bevor wir nicht damit beginnen, uns selbst die Achtung zu schenken, nach der wir uns im Außen sehnen, haben wir keine Chance auf wahres Glück. Denn das können wir nur spüren, wenn wir verbunden sind. Mit uns. Mit unseren Wurzeln. Wenn wir uns unseren Verletzungen und Ängsten stellen – und sie heilen.”

Besonders der erste Satz hat es in sich. Denn zum einen wir wurden in den meisten Fällen von der Erziehung und unserem System her darauf getrimmt, dass wir alles im Außen zu suchen haben. Dass andere uns Anerkennung geben und wir dafür ihnen. Und haben auf diese Weise eine Co-Abhängigkeit erschaffen, die uns unfrei macht. Und das Verrückte ist dann Punkt zwei – nämlich, dass wenn nicht das Gefühl in mir verankert ist, dass ich diese Anerkennung etc. verdient habe, dann lasse ich sie gar nicht richtig zu bzw. nehmen sie nicht an. Das führt dazu, dass mein innerliches Fass an Liebe nie wirklich gefüllt werden kann – also geht die Suche im Außen weiter und weiter und weiter.

HEILUNG ALS SCHLÜSSEL FÜR FRIEDEN

Klar – es gibt wesentlich Geileres als sich seinen Ängsten und emotionalen Verletzungen zu stellen. Man könnte auch sagen, dass es ausschließlich Geileres gibt als das. Und das geht uns allen gleich. Und am Ende liegt es sowieso bei jedem einzelnen, wie er oder sie sich entscheidet. Wo wir beim Thema Verantwortung wären: übernehmen wir die Verantwortung für das, was sich in unserem Leben zeigt, oder eben nicht.

Ich stelle mir schmerzliche Erfahrungen gern wie einen Dorn vor, der in unserer Haut steckt. Und wann immer wir eine Erfahrung machen, die uns und diesen Dorn mit einem Thema (z.B. die Angst allein zu sein) berührt, dann tut es weh. Also was machen wir Menschen? Wir packen den Dorn in Watte, Schaumstoff, bauen kleine Holzhäuschen drum rum oder vermeiden einfach am besten ganz die Situationen in Zukunft, die auch nur die Möglichkeit böten, dass der Dorn wieder berührt würde und ich damit diesen Schmerz empfinde.

Wir glauben mit diesen Strategien an Freiheit zu gewinnen, aber was in Wahrheit passiert ist, dass wir unser Leben beschränken. Wir nehmen uns all die wunderbaren Erfahrungen, die wir machen könnten, wenn dieser Dorn nicht da wäre. Scheiss Dorn! Dann werden wir wütend, warum er überhaupt da ist – und am Ende werden wir traurig.

Dabei liegt die Lösung so nah: den Dorn rauszuziehen, für einen Moment den Schmerz zu spüren, um ihn dann gehen lassen zu können. Wir haben nur Angst vor dem Rausziehen. Aber was ist besser: diese dumpfe Schmerz ein Leben lang oder ein kurzer Moment, der echt unangenehm ist?

In meinem Kurs DISCOVER YOUR STORY lernst du deine Dorne kennen und auch, wie du sie entfernen kannst. Lust? Dann klick mal unten auf den Link und erfahre mehr. Oder schreib mir total gern an hello@visionpunks.com.

 

Alles Liebe,

Jasmin

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Jasmin Redweik

Jasmin Redweik